Auf Kunstfang in Valparaiso (Chile)

März 16, 2017 Reisen 0 Comments

„Valparaiso, wie töricht du bist…du kämmtest nicht dein Haar, hattest nie Zeit dich anzukleiden, das Leben hat dich stets überrascht.“ (Pablo Neruda)

Mich verwundert es nicht, dass bereits Pablo Neruda sich in diese wunderschöne Stadt verliebt hat und sich stets von ihr  inspirieren ließ. Unvollkommen verfallen und reich durch seine zahlreichen Kunstwerke in den kleinen verschlungenen Straßen der Stadt, erinnert sie mich teilweise an die Straßen Venedgis in Italien nur noch unvorhersehbarer und bunter. 1906 erlebte die Stadt eines der schwersten Erdbeben und dessen Zerstörungen sind bis heute durch verfallene  nur zum Teil restaurierte Häuser und Gassen nachvollziehbar. Aber auch das macht den Flair aus. Von den Hügeln der Stadt hat man einen beeindruckenden Blick auf den Hafen, welcher als Handelsstützpunkt für die Wirtschaft von großer Bedeutung ist.

Endlich muss ich nun auch nicht mehr alleine reisen und Sabrina stieß in Santiago de Chile auf meiner Tour dazu. Erfahrungen teilen zu können, machen diese gleich noch wesentlich wertvoller und lassen die Ereignisse in verschiedenen Dimensionen erscheinen. Auch Sabrina ist gleich von Beginn in Valparaiso und dessen Kulissen verliebt. Egal in welche Ecke man schaut, es bieten sich Gelegenheiten zum Fotografieren. Ob riesige Wandgemälde, mosaikverzierte Treppen,  bemalte Haustüren oder selbst kleinste Details an den Hausfassaden. Fast alles wurde liebevoll dekoriert und mit einer ganz persönlichen Note versehen. Nicht zuletzt aufgrund dessen wurde die Stadt vor wenigen Jahren mit dem Status des Weltkulturerbes von der Unesco versehen und 2003 als Kulturhaupstadt ernannt. Somit ist die Stadt meines Erachtens für alle Kunstbegeisterte, Freidenker und Freunde der Kreativität ein absolutes Muss!!!!