Die Gegensätze von Lima – Peru

Wer Peru als Ganzes kennen lernen und verstehen möchte, der kommt nicht um Lima herum. Lima ist eine bunte, laute, chaotische, lebhafte und vor allem unterschätzte Stadt von unverkennbarer Dynamik. Lima ist launisch und wechselhaft, die Hauptstadt am Pazifik ist eine Theaterbühne der Gegensätze: das Alte konkurriert neben dem Modernen, arme und reiche leben unmittelbar nebeneinander, das Hässliche und auch das Schöne kontrastieren mit einer großen Selbstverständlichkeit. Zu dem modernen Lima kann man aufjedenfall den Bezirk Miraflores und das Künstlervirtel Barranco zählen, welches auch die Haupttouristenorte sind. Alles ist sauber und schön her gerichtet. Am Stadtrand zum Meer gibt es jede Menge Grünflächen und angelegte Parks. Das tradionelle Leben von Lima spielt sich hingegen direkt im Nebenbezirk von Barranco am Hafen von Chorillos ab. Hier schuften die Fischer den ganzen Tag von Morgens bis Abends und helfen sich einander aus. Man trifft eher auf alteingesessene Locals, anstatt auf Skater und Musiker die ein paar Meter weiter am neuen Malecon abhängen. Hier hatte ich auch das Vergnügen den wohl besten Slackliner aus ganz Peru zu fotografieren. Die Küste von Miraflores ist voller sportlicher Aktivitäten, sei es das Slacklinen, Surfen, Paragliden, Yoga oder einfach nur Fitness im Park. Ich empfand diese Gegensätze einfach so extrem, da auf der einen Seite für Brot und Wasser hart geschufftet wird und ein paar hundert Meter weiter sich die Jugend die Zeit vertreibt.

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